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Orgelkonzert Markus Eichenlaub

Das zweite Konzert im Rahmen des Orgeltriduums zum 20. Jubiläum der Goll-Orgel findet am Sonntag, den 28. Juni um 16 Uhr in der Liebfrauenkirche in Hamm statt. Zu Gast ist der ehemalige Speyrer Domorganist Markus Eichenlaub. Er hat sich eine klangvolle und originelle Palette an Orgelwerken für sein Konzertprogramm ausgesucht, bei denen Tanzstücke im Fokus stehen und der Orgel ungewöhnliche Wirkungen entlocken.

Ein „Bolero“ wird wohl nur selten an einer Kirchenorgel zu hören sein, doch genau ein solcher Tanz wird erklingen nach einer Improvisation, die dem damaligen berühmten Notre-Dame-Organisten Pierre Cochereau abgelauscht und nachträglich in Noten gesetzt wurde. Ein „Valse des anges“ (Walzer der Engel) von Julien Bret (*1974) lässt die Zuhörenden die typischen Akkordeon-Klänge entlang des Seine-Ufers imaginieren. Ein „Gespräch mit den Schwalben“, das sich auf Legenden rund um den heiligen Franziskus bezieht, wird musikalisch dargestellt in einer Komposition des italienischen Komponisten Marco Enrico Bossi (1861-1925). Weiterhin erklingen Komposition von Sigfrid Karg-Elert und Herbert Howells, die ebenso interessante Entdeckungen im romantischen Orgelrepertoire versprechen. Den Abschluss bilden ein „Scherzo“ und ein „Marche Pontificale“ aus zwei Orgelsymphonien von Charles-Marie Widor, die einen klanglichen und kompositorischen Höhepunkt garantieren.

Markus Eichenlaub war als Domorganist in Limburg und in Speyer tätig, seit Juni liegt sein neuer beruflicher Schwerpunkt in Heidelberg, zusätzlich lehrte er u. a. als Orgelprofessor in Essen und ist international als Konzertorganist renommiert. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.